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Koaxsperrkreise für Dipolantennen.

Am Anfang stand bei mir der Wunsch einen 80m Dipol zu erweitern, um ihn  auch für 160m nutzen zu können.


Auf  der Suche im Netz stiess ich dann auf eine Software von VE6YP. Sein  Programm berechnet komfortabel Sperrkreise aus Koaxialkabel in allen  gewünschten Größen, für jede gewünschte Frequenz.

Anfangs habe  ich mit RG-179 Teflonkabel experimentiert, aber als wesentlich besser  hat sich das RG-316, ebenfalls ein Teflonkabel , erwiesen. Ich habe aber auch Versuche mit Teflonkabeln unbekannter Herkunft gemacht, in dem ich die Kapazität pro Meter ermittelt habe. Auch mit diesen Kabeln ließen  sich problemlos Sperrkreise aufbauen. Die Sperrkreise habe ich mit einem lose angekoppelten Resonanzmesser überprüfen können. Die Kreise sollten Leistungen bis 500 Watt ertragen können.
Ich wickele die Sperrkreise  vorzugsweise auf Kunststoffrohre aus der Installationstechnik. Für den  80m Sperrkreis meiner 80/160m W3DZZ habe ich 40mm Rohr aus der  Abflusstechnik verwandt. Bei einer weiteren Antenne, für 10m,15m und  80m, die ich für einen Newcomer mit E-Lizenz gebaut habe, habe ich 25mm  Installationsrohr verwandt. Es lassen sich auch die häufig verwandten  großen Luftspulen berechnen und herstellen. Es bleibt aber das Problem  die elektrische Verschaltung des Sperrkreises wetterfest auszuführen.  Ich habe das nicht zufrieden stellend lösen können und habe meine  Sperrkreise in Schiebemuffen aus der Abflusstechnik versteckt. Wie das technisch gelöst ist, zeigen meine Fotos.

Es bleibt noch darauf  hin zu weisen, dass die Software von VE6YP als Dezimaltrenner einen  Punkt erwartet. Bei Eingabe eines Kommas wird alles hinter demselben  ignoriert und es kommt zu Fehlberechnungen. Es ist zu beachten, dass der die Berechnung auf metrisch geschaltet wird..

In der Help-Funktion zum Programm wird ausführlich beschrieben, wie sich VE6YP den mechanischen Aufbau eines Traps vorstellt.

Coaxial_Traps1

Bei meinen Versuchen hat es sich folgende Vorgehensweise als einfach heraus gestellt.

Ich schneide ein Stück Kabel mit etwas Überlänge zu und setze es einseitig  ab. Nun bringe ich die Spule auf den Wickelkörper bis die vom Programm  berechnete Windungszahl erreicht ist. Es wird mit einem Marker die  Stelle markiert, an der das Kabel abgesetzt werden muss. Nun wickele ich das Kabel wieder ab und fertige mir zwei gleich lange Kabel (für 2  Sperrkreise) an. Nun können die Kreise gewickelt und verschaltet werden.

Die Wicklung habe ich auf unterschiedliche Weise fixiert. Am einfachsten  kommt man zum Ziel, wenn sich an den Wicklungsenden Löcher im Rohr  befinden, durch die man das Kabel nach innen führt. Der Sperrkreis lässt sich mit einer Lage Klebeband oder auch Kabelbindern fixieren.

In seinem Help-File schreibt VE6YP, dass die Sperrkreise breitbandig seien und nicht abgestimmt werden müssen. Diese Erfahrung habe ich auch  gemacht.

Einen so aufgebauten Sperrkreis können sie ohne weitere Überprüfung einbauen und er wird einwandfrei arbeiten.

Beim Sperrkreisdipol für 10m, 15m und 80m war der Abstand zwischen den  Sperrkreisen so gering, dass die beiden Sperrkreise, für 10m und 15m,  auf einen ca.45cm langen Wickelkörper gewickelt wurden. Der Wickelkörper wurde in einem 40mm Kunststoffrohr, wetterfest untergebracht.

div_Sperrkreise_10m
80_160m
W3DZZ_80_160
E_Klasse_Ant

Der fertige 3-Band Dipol für 10m, 15m und 80m. Die Sperrkreise haben nur einen Abstand von ca. 45cm  zueinander. Aus diesem Grund sind sie auf einem Wickelkörper und  anschließend in einem 40mm Abwasserrohr untergebracht.

Der Balun befindet sich in einem Abzweigkasten aus der Installationstechnik.
 

E_Klasse_Dipol